Keine Kapillareffekte bei Flüssigkeiten
Mit der W9-3 setzt der Hersteller nach eignener Aussage einen neuen Standard bei kompakten Lichtschranken. Durch die besonders feste und dichte Verbindung von Gehäuse, Deckel und Frontscheibe erreichen die Sensoren eine Robustheit, die die Verfügbarkeit auch im rauen Betriebsumfeld sicherstellen. Die weiterentwickelte Chiptechnologie in Verbindung mit lichtstarker PinPoint-Sendertechnologie verleiht den Sensoren ein hervorragendes Detektionsvermögen. Hervorzuheben sind der Reflexions-Lichttaster mit zweiter Sende-LED für die Hintergrundausblendung, die Autokollimations-Lichtschranke sowie die Glaslichtschranke mit einer automatischen Schaltschwellennachführung. Die Geräte stehen wahlweise mit M3- oder M4-Loch-bild zur Verfügung. Dabei ist die W9-3 montagekompatibel zur Vorgängerbaureihe. Das ergänzende Langloch-Konzept bietet darüber hinaus mehr Freiheit bei der Sensorintegration, was sich auch in Abfüll- und Verpackungsanlagen zeigt. Beim Abfüllen von Getränken und der Reinigung der Anlagen verhindert die absolute Dichtigkeit der Sensoren, dass sich durch Kapillareffekte Flüssigkeiten oder Reste von Alkoholen, Ölen oder Reinigungsmitteln im Sensor absetzen können. Im Verpackungsumfeld sind immer wieder die ho- he Vielzahl optisch unterschiedlicher Verpackungen, depolarisierende Oberflächen, Reflexionen und zunehmend LED-Fremdlicht im Umfeld der Anlagen die Ur- sachen für Fehlfunktionen bei optischen Sensoren. Die W9-3 schafft auch unter solch kritischen Bedingungen zuverlässig Abhilfe, insbesondere durch die digitale Signalverarbeitung in Verbindung mit der dualen FIR-Filterung von Störeinflüssen.
interpack: 6 C01
