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Die Roboter der Kunststoff-Lackiererei bei BMW schützt das Fern-Service-System gegen plötzlichen Funktionsausfall
Individuelle Service-Betreuung zu geringen Kosten verspricht ABB Automation mit der Advanced Remote Diagnostic (ARD). BMW ist so zufrieden mit diesem virtuellen Servicetechniker, dass man den Ferndiagnose-Vertrag gerade verlängert hat.
Die Roboter der Kunststoff-Lackiererei bei BMW schützt das Fern-Service-System gegen plötzlichen Funktionsausfall
Virtueller Servicetechniker kümmert sich um die Roboter

Fernwartung schützt vor Ausfällen

Weltweit sind knapp 3000 Roboter an die junge und stark wachsende Fernservice-Plattform angeschlossen, allein in Deutschland sind es über 300. BMW mit seiner Lackiererei in Landshut ist dabei einer der deutschen Vorreiter. An ihrer vollautomatisierten Lackierlinie mit IRB 5400-Robotern brauchen die Lackierfachleute maximale Anlagenverfügbarkeit. Die haben sie in den vergangenen Jahren erreicht: Null Störungen und Ausfälle mit produktionsrelevanten Auswirkungen beim dreischichtigen Lackieren der Stoßfänger für die 3er und die 7er BMW-Modellreihe.

„Das ARD-System hilft uns in der Kunststoff-Lackiererei, den entscheidenden Schritt vorn zu sein. Kollegen aus den anderen Bereichen prüfen mit großem Interesse, wie diese Technologie in den Handlingsystemen unserer übrigen Roboter einsetzbar ist", berichtet Alexander Geisberger, Leiter Instandhaltung Technologie Exterieur in Landshut. Die Systeme zum Messen funktionswichtiger Parameter wie Temperatur, Stromfluss oder Lüftergeschwindigkeit sind in einer kompakten Box im Roboterschrank integriert, die mit der Robotersteuerung im Schrank verbunden ist.

Eine globale Zentrale (Service Intelligence Unit, SIU) betreut rund um die Uhr alle Servicekunden weltweit. Die digitalen Daten über den Zustand jedes Roboters wertet eine Software aus und analysiert sie kurzfristig. Mit weitergehenden Störungen befassen sich 20 Experten der Fabrikautomation sowie IT-Technik. Sie entwickeln auf Basis der Praxisdaten, Fehler- und Ursachenanalyse sowohl aktuelle Lösungen als auch Strategien und Software zum Vermeiden von Fehlern und daraus resultierenden Roboter- und Produktionsausfällen. Erkannte Fehlerursachen kommen so allen angeschlossenen Roboteranwendern weltweit zugute.

Das Überwachen kritischer Betriebszustände wie Lasten, Temperaturen, Stromflüsse und Geschwindigkeit bietet eine objektive Basis für aktuelle Entscheidungen sowie zukunftsorientiertes Handeln. Bei Abweichungen von den vorgegebenen Werten erfolgt eine Meldung vom SIU an den Anwender. Das Portal My Robot liefert dem Kunden auch eine sichere und personalisierte Internetseite mit seinen Daten und Auswertungen.

ABB Automation GmbH www.abb.de/robotics

31.05.2012


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