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Beckhoff: Software mit erweiterten Safety-Funktionen

Durchgängiges Engineering, skalierbare Runtime

Mit Einführung der neuen Softwaregeneration Twincat 3 wird auch die Sicherheitstechnik des Unternehmens um zusätzliche Funktionen für Engineering und Runtime erweitert. Das neue Konzept ermöglicht die Wahl der Programmiersprache und erhöht somit die Flexibilität und den Einsatzbereich für Safety-Anwendungen. Die Programmierung erfolgt, neben der bekannten Funktionsblockdiagrammsprache FUP auch mit der Hochsprache C. Die Safety-Editoren sind Bestandteil der Engineering-Umgebung Twincat 3, die vollständig in das Microsoft Visual Studio integriert ist. Das Entwicklungstool wird konsequent zur Programmierung von Safety-, SPS-, Motion-Control- oder Visualisierungsanwendungen genutzt. Twincat 3 bietet in einer Software alle für den Safety-Prozess notwendigen Funktionalitäten: Konfiguration, Programmierung, Diagnose sowie den Twinsafe-Calculator zur Errechnung der Performance-Level gemäß der neuen Maschinenrichtlinie. Mit Twinsafe gibt es eine in Soft- und Hardware skalierbare Sicherheitslösung. Neben den bekannten Sicherheitslogikklemmen für die I/O-Systeme (KL6904 für die Busklemmen und EL6900 für die Ethercat-Klemmen) wird mit der Twincat Safety PLC auch eine reine Softwarelösung zur Verfügung stehen. Die Vorteile der Klemmenlösung liegen in der einfachen Konfiguration bei hoher sicherheitstechnischer Ausstattung. Für komplexere Anwendungen wurde die Twincat Safety PLC ausgelegt. Mit einer auf dem Industrie-PC laufenden Sicherheits-SPS kann die gleiche Performance, wie sie für die Standardsteuerung zur Verfü-gung steht, auch für die Sicherheitstechnik genutzt werden. Im Engineering-Tool können beide Lösungen mit Twincat 3 konfiguriert und programmiert werden. Nach der neuen Maschinenrichtlinie muss der geforderte Per- formance-Level mathematisch nachgewiesen werden, wozu in der Regel externe Tools benutzt werden. In der Entwicklungsum-gebung von Twincat ist der Twinsafe-Calculator hingegen bereits mit integriert und kann damit auf alle schon einmal eingegebe- nen Daten zurückgreifen. Externe Safety-Sensoren und -Aktoren werden in einer Datenbank gepflegt.

www.beckhoff.de

10.05.2011


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