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ABB-Frequenzumrichter-Reihen mit gemeinsamer Architektur

Gleiche Basis, einheitliches Bedienpanel

Andreas Keiger
Andreas Keiger
Die neuen Frequenzumrichter-Serien von ABB basieren auf einer gemeinsamen Architektur
Die neuen Frequenzumrichter-Serien von ABB basieren auf einer gemeinsamen Architektur
ABB ( www.abb.de) hat erstmals verschiedene Frequenzumrichter-Baureihen entwickelt, die auf einer gemeinsamen Architektur basieren. Die neuen Niederspannungs-Frequenzumrichter...

ABB ( www.abb.de ) hat erstmals verschiedene Frequenzumrichter-Baureihen entwickelt, die auf einer gemeinsamen Architektur basieren. Die neuen Niederspannungs-Frequenzumrichter von 0,55 bis 250 kW mit 208 bis 690 V verwenden ein Bedienpanel in einheitlichem Design, harmonisierte Parameter, universelles Zubehör und die gleichen Tools. Zunächst wird die neue Architektur beim neuen ABB Standard Drive ACS580 und dem neuen ABB Industrial Drive ACS 880, beide bis 250 kW Leistung verwendet. Geplant ist, sie auch auf die höheren Leistungen zu erweitern. Die einheitliche Architektur erleichtert dem Anwender die Bedienung verschiedener Umrichter, senkt die Ersatzteilkosten, erhöht die Produktivität und reduziert die Engineeringkosten und den Schulungsaufwand. Andreas Keiger, Vertriebsleiter Drives & Motors der ABB Automation Products GmbH, fasst dies folgendermaßen zusammen: „Die einheitliche Bedienbarkeit auch bei unterschiedlichen Frequenzumrichtern ist eine zunehmende Forderung der Anwender. Dies ermöglicht die einheitliche Architektur mit gemeinsamem Look&Feel auch bei der Software sowie der an den Handy-Bereich angelehnten sehr intuitiven Bedienung über das komplett neue Bedienpanel. Das Fazit: Kein Anwender benötigt für unsere Umrichter ein Handbuch." Die neuen Frequenzumrichter sind so ausgelegt, dass sie einen reibungslosen Umstieg von den bisherigen ABB-Umrichtern ermöglichen, d.h. über die gleichen oder kleinere Abmessungen verfügen. Auf Basis moderner Schnittstellentechnik wird das neue Bedienpanel – für kostensensible Anwendungen ist eine als reines Textpanel ausgeführte Basisversion erhältlich – über Funktionstasten (Softkeys) und eine intuitive Vier-Richtungs-Navigation bedient. Der Benutzer findet so schnell die gewünschten Parameter oder Funktionen. Es verfügt über Assistenten, mit denen die Einstellung der wichtigsten Parameter vereinfacht wird. Der Benutzer muss dadurch nicht alle Parameter kennen und spart Zeit bei der Inbetriebnahme. Menüs und Meldungen können in-dividuell an die applikationsspe- zifische Terminologie angepasst werden. Benutzer, die die Applikation kennen, aber nicht über antriebsspezifisches Knowhow verfügen, finden somit bei der Einrichtung des Frequenzumrichters ihre vertraute Terminologie vor. Ein einheitliches PC-Tool für alle Frequenzumrichtertypen ermöglicht die schnelle und einheitliche Inbetriebnahme und Überwachung. Das PC-Tool kann über einen Standard-USB-Anschluss oder eine Ethernet-Verbindung an die Frequenzumrichter an- geschlossen werden. Das verkürzt die Inbetriebnahme und erleichtert die Überwachung des Antriebs und des Prozesses. Die Funktionssicherheit der Fre-quenzumrichter erfüllt die An- forderungen der europäischen Maschinenrichtlinie 2006/42/EG. Die integrierten Sicherheitsfunktionen reduzieren die Notwendigkeit externer Sicherheitseinrichtungen. Die Konfiguration wird damit vereinfacht und der Platzbedarf für die Installation reduziert. Auch das Thema Energieefizienz wurde berücksichtigt. So zeigen integrierte Rechner die durch den Frequenzumrichter eingesparte Energie an und sie liefern wesentliche Informationen, mit denen die Feinabstimmung des Prozesses für eine optimale Energienutzung vorgenommen werden kann.

SPS/IPC/Drives: 4-420

18.11.2010


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