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Siemens übernimmt PLM-Spezialist UGS

Alles für den gesamten Lebenszyklus

Siemens-Chef Klaus Kleinfeld
Siemens-Chef Klaus Kleinfeld
A&D-Chef Helmut Gierse
A&D-Chef Helmut Gierse
Siemens erweitert – unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Behörden – sein Industriesoftware-Portfolio mit der Übernahme der UGS Corp., Plano, Texas/USA, ein Anbieter von Software und Service...

Siemens erweitert – unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Behörden – sein Industriesoftware-Portfolio mit der Übernahme der UGS Corp., Plano, Texas/USA, ein Anbieter von Software und Service für Product Lifecycle Management (PLM). Die entsprechende Vereinbarung wurde von Siemens sowie den derzeitigen UGS-Eignern Bain Capital, Silver Lake Partners und Warburg Pincus abgeschlossen. Der Kaufpreis beträgt 3,5 Mrd. US-$ einschließlich der Übernahme existierender Verbindlichkeiten. Die Geschäftsaktivitäten von UGS sollen in den Unternehmensbereich Automation and Drives (www.siemens.de/automation, A&D) integriert werden. A&D sieht sich damit als erster Industrieausrüster mit einem durchgängigen Hard- und Softwareangebot über den kompletten Lebenszyklus von Produkten und Produktionsanlagen. Mit weltweit 7300 Beschäftigten und mehr als 46 000 Kunden in 62 Ländern ist UGS einer der weltweit führenden Anbieter von PLM-Software und Dienstleistungen. UGS und Siemens A&D stehen bereits seit 2003 mit gemeinsamen Projekten in der digitalen Fertigungstechnologie in Geschäftsbeziehungen. Das Software-Portfolio von UGS umfasst das komplette Spektrum an digitalem Produktdatenmanagement (cPDM, collaborative Product Data Management), Computer unterstütztem Design (computer-aided design/computer-aided manufacturing/computer-aided engineering, CAD/CAM/CAE) sowie Software zur Simulation von Fertigungsprozessen (,digitale Fabrik' ). Im Geschäftsjahr 2005 erzielte UGS einen Umsatz von knapp 1,2 Mrd. US-$. „Durch die Akquisition von UGS verbinden wir die Kompetenz zur ‚Digitalen Fabrik' mit unserem führenden Know-how in der Industrieautomatisierung. Dadurch machen wir die Prozesse unserer Kunden schneller, besser und kostengünstiger. Mit dieser einzigartigen Kombination unterstreichen wir unsere Stellung als Trendsetter in der Automatisierungstechnik und heben dieses Geschäft in eine neue Dimension", so Klaus Kleinfeld, Vorsitzender des Vorstands der Siemens AG. Helmut Gierse, Vorsitzender des Bereichsvorstands von Siemens A&D, ergänzt: „ Durchgängiger Informationsfluss über den gesamten Wertschöpfungsprozess wird für die Fertigungsindustrie bei zunehmenden Wettbewerbsdruck immer wichtiger, um ihre Produktivität zu steigern. Mit dem kombinierten Portfolio von A&D und UGS ermöglichen wir unseren Kunden ein völlig neues Maß an Effizienz, unabhängig davon, ob sie als Produzenten, Engi-neering-Partner, Systemintegratoren oder Maschinenbauer tätig sind. Integrierte Lösungen führen zu reduzierten Produk- 'tionskosten, verbesserter Produktqualität, kürzeren Markt-einführungszeiten und erhöh- ter Flexibilität gegenüber neuen Marktanforderungen."

eA 402

27.02.2007


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