- Bei der Einzelteilbestellung technischer Komponenten sind eine unkomplizierte Abwicklung und eine schnelle Lieferung gefragt. Das Konzept des Bremer Distributors Distrelec Schuricht gewährleistet beides und bietet Herstellern wie Anwendern zusätzliche Serviceleistungen; vor allem im Instandhaltungsbereich, wo es um unplanbaren Bedarf und geringe Stückzahlen geht.
Schneller, standardisierter Beschaffungsweg
Der Auswahl- und Bestellprozess von technischen Komponenten und Baugruppen kann kostspieliger sein als das Teil selbst. Das gilt vor allem im Instandhaltungsbereich, wo es meist um unplanbaren Bedarf und geringe Stückzahlen geht. Die Dienstleistung des Distributors Distrelec Schuricht setzt genau an dieser Stelle an: Individuelle elektronische Bestellsysteme für den Bedarf an Bauelementen und Messtechnik kleinerer und mittelständischer Unternehmen werden in die Logistikkette implementiert. Das minimiert den kundenseitigen Verwaltungsaufwand, verschlankt den Bestellprozess und entlastet den Einkauf. Zumeist ordern die technischen Kunden ihren Bedarf über einen internen oder webbasierenden elektronischen Katalog und Distrelec liefert direkt an die Verwendungsstelle. „Dieser Service wird gut angenommen, zumeist kombiniert mit dem Distrelec-Katalog-Plus-Angebot", sagt Markus Caspari, Leiter Produktmanagement Deutschland. Alle Besteller profitieren von einer kostenlosen umfassenden technischen Beratung und der Möglichkeit, Einzelteile ordern zu können, sowie vor allem von kurzen Lieferzeiten. Da Distrelec die Katalogprodukte im eigenen Lager vorhält, sind sie innerhalb von 24 Stunden beim Kunden.
Als Dienstleistung ist das zusätzliche KatalogPlus-Sortiment online verfügbar. Im KatalogPlus-Shop sind die Lieferprogramme zahlreicher wichtiger Hersteller vollständig abgebildet. Dies erleichtert und beschleunigt den Auswahl- und Bestellprozess spezieller Typen. „Das Katalog-Plus-System verbindet die Vorteile der sofortigen Online-Preisauskunft mit dem Service einer Sonderbeschaffung", so Markus Caspari.
Immer auf dem neusten Stand
Die permanente Aktualisierung des Lieferprogrammes an elektronischen Bauelementen, Automation und Messtechnik benötigt ein gutes Gespür für den Markt und eine Menge Arbeit. „Früher konnten wir unseren Katalog nur mit jeder Printausgabe einmal jährlich aktualisieren. Heute gibt uns das Internet die Möglichkeit, einen rollenden Katalog zu führen, dessen Produktangebot stetig wächst", erklärt Caspari. Innerhalb kürzester Zeit können neue Produkte aufgenommen oder gestrichen werden. „Das dauert manchmal nur einen Tag." Den Printkatalog sieht der Produktmanager eher als Nachschlagewerk, das die Kunden animiert, die Online-Seiten zu besuchen.
Schwerpunkt Sensorik
Derzeit steht die Automatisierungstechnik und hier speziell der Bereich Sensorik im Fokus der Sortimentsrevision. Distrelec überarbeitete unter anderem das Produktspektrum von Sick: Der Bereich optische Sensoren wurde komplett überholt, Ultraschallsensoren für die Füllstandüberwachung kamen hinzu, ebenso Zylindersensoren für die Steuerungsüberwachung eines Zylinders und Encoder. „Sick nutzt ein ähnliches Katalogsystem wie wir – das Produktinformationsmanagementsystem PIM. So können wir bei Aktualisierungen die Daten sehr leicht von System zu System transferieren", erläutert Markus Caspari.
Außerdem gab es Änderungen in der Produktpalette des Sensorherstellers Jumo. Hier nahm Distrelec neue Drucksensoren und Temperaturbegrenzer sowie Einstabmessketten für die Redoxmessung in Kläranlagen und der chemischen Industrie in den Katalog auf. „Solche Produkte werden von ihren Herstellern permanent überarbeitet. Wir müssen sie daher regelmäßig austauschen. Außerdem kommen ständig neue Produkte hinzu", so der Produktmanager. Er entschied sich zudem für die erstmalige Aufnahme von Celesco in den Katalog. Hier bietet Distrelec zunächst die speziellen Seilzugsensoren an.
Kernkompetenz Automation
Die Automation steht im Fokus der Sortimentspolitik des Bremer Distributors. Der Bereich wurde über die letzten Jahre hinweg stark erweitert. Markus Caspari begründet das so: „Ursprünglich waren Produkte aus der Automatisierungstechnik ausgesprochen erklärungsbedürftig. Heute sind es jedoch im Wesent- lichen relativ einfache Plug & Play-Standardkomponenten, die keiner großen Erläuterung bedürfen. Insofern lassen sie sich hervorragend über den Fernhandel vertreiben."
Der Sortimentsbereich Automation ist bei Distrelec in sieben Unterbereiche gegliedert:
· Antriebstechnik
· Industrielle Kommunikation
· Niederspannungsschalttechnik
· Pneumatik
· Sensorik
· Signalgeber
· Steuerungen
Der Produktmanager hat nicht nur die Abdeckung aller signifikanten Technologien sondern auch der jeweiligen Produkte aller maßgeblichen Marken im Blick. Nahezu identische Produkte gibt es dann gleich von verschiedenen Herstellern. „Das erleichtert dem Kunden den Einkauf. Es geht eben einfacher und schneller, im Reparaturfall das Originalteil auszutauschen als einen Vergleichstypen zu suchen", sagt Markus Caspari. Wobei es zu den selbstverständlichen Serviceleistungen von Distrelec Schuricht gehört, sich auch um Vergleichstypen zu bemühen, wenn das Original nicht verfügbar ist. „Wir haben ein Team erfahrener technischer Berater, die nichts anderes machen als sich um Kennlinien, Anschlussbelegungen etc. zu kümmern und dem Kunden das richtige Produkt für die Applikation herauszusuchen." Für schwierige Fälle haben die technischen Berater auch immer den direkten Draht zu den technischen Abteilungen der Hersteller. „ Hinter einem Spezialversender wie Distrelec steckt deshalb ein aufwendiger Apparat", betont Caspari.
Logistik expandiert
Distrelec Schuricht beliefert die Kunden in Deutschland und BeNeLux von Bremen aus. Die Durchlaufzeit eines Auftrages von der Auftragsannahme bis zum versandfertigen Paket beträgt kaum mehr als 30 Minuten. „Unsere Prozesse sind auf Schnelligkeit optimiert und im Inland ist die Overnight-Lieferung der Normalfall", erläutert der Produktmanager. Zur Abfederung von Auftragsspitzen sind die drei in der Distrelec-Elfa-Gruppe zusammengefassten Schwesterunternehmen des Dätwyler-Konzerns miteinander vernetzt. Ihre Logistikzentren in Bremen, Zürich und Stockholm können im Bedarfsfalle auf die jeweiligen Bestände zugreifen, sodass auch ungewöhnlich hohe Bestellmengen oder allgemeine Lieferengpässe abgepuffert werden können. Gerade im Jahr 2010 hatte die Branche weltweit mit Lieferschwierigkeiten zu kämpfen. „Innerhalb der Distrelec- Elfa-Gruppe haben wir in dieser Situation Vorteile gehabt", resümiert Caspari.
Nach Informationen der Distrelec Schuricht GmbH in Bremen ( www.distrelec.de )
Ohne Titel
Wovon der Anwender profitiert
Tee, Kaffee und Gewürze aus biologischem Anbau produziert die Ulrich Walter GmbH in Diepholz unter der Marke Lebensbaum. Das Sortiment umfasst 250 Varianten von A wie Anis bis Z wie Zimt. Die sieben Produktionsstraßen sind vollautomatisiert. Betriebselektriker Björn Brand bringt die Herausforderungen an die Technik auf den Punkt: „Die Staubentwicklung macht der Sensorik und den Aktoren zu schaffen, denn wir verarbeiten hier nur getrocknete und gemahlene Ware." Die Ersatzteilversorgung im Bereich Automa- tion bei Kleinmengenspezialisten wie Distrelec hat für den Bio-Hersteller Vorteile: „Wir können uns ja nicht jedes Ersatzteil hinlegen. Und besonders bei außerplanmäßigen Reparaturen der Automation und Sensorik legen wir Wert auf schnelle, standardisierte Beschaffungswege." Da die Anlagen von eigenen Technikern gewartet werden, passe die Zusammenarbeit mit einem breit aufgestellten Versender hervorragend ins Konzept.
Die Firma Ulrich Walter in Diepholz produziert unter der Marke Lebensbaum Tee, Kaffee und Gewürze. Bei der Ersatzteilbestellung für die Automation setzt das Unternehmen auf den Kleinmengenspezialisten Distrelec
PRAXIS PLUS
Derzeit steht der Bereich Sensorik im Fokus der Sortimentsrevision. Distrelec hat unter anderem das Produktspektrum von Sick überarbeitet. Zu nennen ist hier besonders der Absolut-Encoder AFS60/AFM60 Ethernet/IP, der eine Rundachsfunktion hat und die Schritte pro Umdrehung auch als Bruch-Wert darstellen kann. Das ist bei Rundtischen und Antrieben mit Über- oder Untersetzungsgetrieben besonders hilfreich. Die Encoder senden in kurzen Intervallen sogenannte Beacon Frames, mit denen die Verfügbarkeit der Netzwerkteilnehmer überprüft wird. Diese Tests führt der aktive Sensor selbsttätig durch. Bei einem Fehler wird die Richtung der Beacon-Frame-Übertragung gewechselt und die Kommunikation zwischen den Geräten und der Steuerung in weniger als 3 ms wieder hergestellt. Neue Steuerungen verzichten immer öfter auf einen Auxiliary-Port zugunsten einer Ethernet/IP-Schnittstelle. Folgerichtig rüsten viele Maschinenhersteller auf Ethernet-basierte Feldbussysteme um. Der Encoder AFS60/AFM60 folgt diesem Trend.
INFO-TIPP
Distrelec Schuricht ist dem Gemeinsamen Rücknahmesystem Batterien GRS angeschlossen. Die GRS gewährleistet die Rücknahme verbrauchter Batterien in Deutschland, d.h. Verbraucher können über die GRS ihre verbrauchten Batterien und Akkus einfach und unentgeltlich entsorgen:
