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Industrial Communication Congress von Phoenix Contact

Themenschwerpunkt Energieeffizienz

Klaus Eisert
Klaus Eisert
Volker Bibelhausen
Volker Bibelhausen

Unter dem Motto „Zukunftsweisende Automation: energieeffizient und sicher" fand Ende September der mittlerweile schon 16. Industrial Communication Congress von Phoenix Contact statt. Im Mittelpunkt standen dabei Vorträge von 'Anwendern für Anwender' sowie Neuheiten rund um die Themen „grüne Energie", Energieeffizienz, industrielle Kommunikation und Maschinensicherheit. Begrüßt wurden die mehr als 300 Teilnehmer von Klaus Eisert, geschäftsführender Gesellschafter, der einleitend auf die aktuelle Unternehmensentwicklung einging: Mit gut 1,3 Mrd. Euro Umsatz sei man phänomenal aus der Krise gekommen, insbesondere auch dank der Möglichkeit der Kurzarbeit als einem hervorragenden sozial- und wirtschaftspolitischen Instrument. Für das Jahr 2011 rechnet Klaus Eisert mit einem Gesamtumsatz von ungefähr 1,5 Mrd. Euro, wobei er sich allerdings durchaus besorgt zeigte aufgrund der äußeren Wirtschaftseinflüsse wie der Euro-Krise. Hier warte er gespannt auf die weitere Entwicklung auch in den USA sowie auf das Feedback von der zeitgleich stattfinden Leitmesse EMO in Hannover. Technologisch sieht Klaus Eisert das Unternehmen gut gerüstet für die Zukunft. So lege man derzeit die Entwicklungsakzente auf die aktuellen Themen regenerative Energien, Elektromobilität, Infrastruktur (d.h. zuverlässige Netzwerke) und Energieeffizienz (z.B. durch netzwerkfähige Energiemessgeräte zur Überwachung der elektrischen Kenngrößen von Maschinen und Anlagen) – genau die Topthemen, wie sie sich auch der Industrial Communication Congress auf die Fahnen geschrieben hat. Mit dem Hauptschwerpunkt „Energie" befasste sich zudem Volker Bibelhausen, Leiter des Geschäftsbereichs Automation, in seinem Leitvortrag zum „2. Zeitalter der Elektrizität". Das Fazit daraus: Die 100 Jahre des 1. Zeitalters der Elektrizität bauten ganz auf 'Kupfer', das 2. Zeitalter mit dem Hauptthemen Biotechnologie, Umwelttechnik sowie Gesundheit wird hingegen auf 'Daten' basieren. Diese sind ganz grundsätzlich definiert als 'beobachtete Unterschiede' und damit laut Volker Bibelhausen der „Rohstoff für Informationen". Aus diesen Informationen wiederum können durch Zusammenarbeit und mit Zusammenhangswissen Wissenstransfer sowie neue Geschäftsmodelle für die Zukunft entstehen.

www.phoenixcontact.com

28.10.2011


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