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Seit mehr als 40 Jahren entwickelt und produziert Meurer hochwertige und flexible Endverpackungssysteme
Die Anforderungen an moderne Füllmaschinen ändern sich im globalen Umfeld ständig. Der Markt fordert heute schnelle, hoch flexible und zuverlässige Anlagen. Entsprechend nachgelagerte Endverpackungsmaschinen müssen die gleichen Anforderungen erfüllen. Sie sollten optimalerweise ebenso durch ein „Nationally Recognized Testing Laboratory" approbiert sein, um ohne Probleme auf dem nordamerikanischen Markt akzeptiert zu werden. Die Meurer Group setzt hier bei der Projektierung ihrer Maschinen auf das langjährige, fundierte Knowhow von Eaton.
Seit mehr als 40 Jahren entwickelt und produziert Meurer hochwertige und flexible Endverpackungssysteme
Der Einsatz UL/CSA-approbierter Komponenten reicht nicht aus (interpack: 13 C95)

Export von Verpackungsmaschinen

Die Labels weisen darauf hin, dass der Schaltschrank von ESA-Inspectoren (Electrical Safety Authority) approbiert wurde
Die Labels weisen darauf hin, dass der Schaltschrank von ESA-Inspectoren (Electrical Safety Authority) approbiert wurde
Um die Exportfähigkeit von Maschinen nach Nordamerika zu gewährleisten, sind fundierte Kenntnisse der nordamerikanischen Codes und Standards erforderlich
Um die Exportfähigkeit von Maschinen nach Nordamerika zu gewährleisten, sind fundierte Kenntnisse der nordamerikanischen Codes und Standards erforderlich
Die Bedienung und Steuerung der Meurer- CM/HHS-Hochleistungs-Horizontal-Schlauchbeutelmaschine erfolgt über eine Eaton-Touchdisplay-Steuerung XV400
Die Bedienung und Steuerung der Meurer- CM/HHS-Hochleistungs-Horizontal-Schlauchbeutelmaschine erfolgt über eine Eaton-Touchdisplay-Steuerung XV400
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Die Anforderungen an moderne Füllmaschinen ändern sich im globalen Umfeld ständig. Der Markt fordert heute schnelle, hoch flexible und zuverlässige Anlagen. Entsprechend nachgelagerte Endverpackungsmaschinen müssen die gleichen Anforderungen erfüllen. Sie sollten optimalerweise ebenso durch ein „Nationally Recognized Testing Laboratory" approbiert sein, um ohne Probleme auf dem nordamerikanischen Markt akzeptiert zu werden. Die Meurer Group setzt hier bei der Projektierung ihrer Maschinen auf das langjährige, fundierte Knowhow von Eaton.

Seit mehr als 40 Jahren entwickelt und produziert Meurer hochwertige und flexible Endverpackungssysteme. Die Maschinen kommen weltweit für unterschiedlichste Produkte und Branchen zum Einsatz. Die neueste Hochleistungsverpackungsmaschine CM/HHS gruppiert aseptische Kartonverpackungen vollautomatisch und verpackt diese im Volleinschlag mit Schrumpffolie. Die hoch flexible Maschine ist für alle marktüblichen Volumina zwischen 100 und 500 ml konzipiert. Sie überzeugt mit einer Leistung bis 160 Dreierpacks pro Minute, was bis zu 30 000 Einzelpacks pro Stunde entspricht. Die Flexibilität einer Gebindeeinheit reicht je nach Linienleistung von 2 bis 18 Getränkepackungen. Dank einer Automatisierungstechnik mit Servo-Multiachssystem reguliert sich die Maschine nahezu automatisch und stufenlos auf die jeweils zugeführte Packungsmenge von 0 bis 500 Packungen pro Minute.

Die Bedienung der CM/HHS Maschine erfolgt über eine Eaton-Touchdisplay-Steuerung XV400. Die HMI/PLC integriert neben einer PLC ein 10,4-Zoll-SVGA-Display mit robuster Infrarot-Touchtechnologie. Das innovative Touchdisplay sorgt für eine übersichtliche, variabel ausgeführte Menüführung in vielen Sprachen und gestattet Meurer den weltweiten Maschinenvertrieb mit nur einer Hard- und Softwarelösung.

UL/CSA-konformer Schaltschrankaufbau

Der Exportanteil bei Meurer beträgt etwa 70 %, davon gehen 5 bis 10 % nach Nordamerika. Zwei Drittel aller Maschinen dienen der Umverpackung von Lebensmitteln. Um eine hohe Qualität und Verfügbarkeit der Maschinen gewährleisten zu können, bietet Meurer – neben einer hohen Fertigungstiefe – auch weltweite Serviceleistungen.

Ein weltweiter Vertrieb der Maschinen verlangt jedoch nicht nur den Einsatz gemäß UL/CSA-Standards approbierter Komponenten wie Leistungs-, Leitungsschutz- und Motorschutzschalter oder Schütze von Eaton, sondern erfordert auch einen UL/CSA-konformen Schaltschrankaufbau mit der Schutzart UL/CSA Type 4xX, früher NEMA 4xX. Denn selbst das, was sich rund um den Globus bewährt hat, reicht nicht ohne Weiteres aus, um gleichermaßen den nordamerikanischen Standards zu genügen.

Eine einmalige Abnahme eines Schaltschrankbaus durch UL- oder CSA-Inspektoren ist eine gute Voraussetzung für die Serienproduktion. Trotzdem werden alle Schaltanlagen und die elektrische Ausrüstung von Maschinen und Anlagen noch einmal am Betriebsort von örtlichen Inspektoren (AHJ = Authority Having Jurisdiction) abgenommen. Denn ohne erfolgreiche AHJ-Abnahme wird der Anlagen- oder Maschinenbetreiber weder vom Energieversorger beliefert noch erhält er die Vorraussetzung für den Versicherungsschutz der Anlage. Die Betriebszulassung dokumentiert der AHJ durch Unterschrift.

Sowohl für Kunden als auch für Produzenten einer Maschine kann es aufwendig und kostspielig werden, wenn örtliche Inspektoren einen nicht Export-konformen Schaltschrankaufbau feststellen und die Inbetriebnahme der Anlage oder Maschine verweigern. Da es in Nordamerika weit über 2000 eigenständige Jurisdictions gibt, die die Standards gelegentlich unterschiedlich interpretieren, ist für Produzenten das Risiko bei der Abnahme nicht unbedingt leicht einzuschätzen. Durch die Zusammenarbeit mit Eaton reduziert die Meurer Group dieses Risiko.

Kompetenter Partner in Exportfragen

Um die Exportfähigkeit seiner Maschinen nach Nordamerika zu gewährleisten, setzt Meurer auf den Service von Eaton – als kompetenten und zuverlässigen Partner. Exportfragen nach Nordamerika umfassen jedoch mehr als UL/CSA-approbierte Komponenten, die etwa größere Luft- und Kriechstrecken aufweisen oder die für bestimmte AWG-Leitungsquerschnitte geeignet sein müssen. Vielmehr sind fundierte Kenntnisse der nordamerikanischen Codes und Standards gefragt (so wie NEC/CEC, UL 508/ CSA 22.2 No.14, UL 489/ CSA 22.2 No. 5-09, NFPA 79 (Industrial Machinery Panels), UL 508A (Industrial Control Panels)). Außerdem gilt es, amerikanische Gewohnheiten zu berücksichtigen, wie die Schutzartangaben gemäß NEC/CEC (UL /CSA Type 12, 4X etc.) oder die Angabe der elektrischen Daten (in HP, Pilot Duties, AWG etc.).

Aus einer uneingeschränkten Zulassung der Komponenten lassen sich allerdings nicht die gleichen Freiheitsgrade bei der Geräteprojektierung wie in der IEC-Welt ableiten: Verschiedenartige Schaltgeräte dürfen vom Projekteur oder Hersteller nicht einfach eigenverantwortlich kombiniert werden. Denn in Nordamerika müssen auch Gerätekombinationen für die Angabe von erstrebenswerten High-Fault-Ratings gemeinsam geprüft und in einem gemeinsamen Report beschrieben werden. Dies spricht afür, approbierte Gerätekombinationen wie jene von Eaton einzusetzen.

Dipl.-Ing. Guido Grewe, Team Leader Electrical Engineering bei Meurer, sagt: „Wir arbeiten nach dem Leitspruch 'unsere Kunden mit maßgeschneiderten Lösungen zu begeistern.' Dies gilt für Kunden weltweit, weswegen wir unsere Endverpackungsmaschinen sozusagen schlüsselfertig ausliefern. Die Zulassungshürden sind weltweit unterschiedlich. Insbesondere beim Export nach Nordamerika greifen wir seit Jahren vertrauensvoll auf die Expertise von Eaton (ehemals Moeller) zurück."

Je nach Kundenanforderung rüstet Meurer seine Verpackungsmaschinen mit unterschiedlichen Schaltgeräte-Fabrikaten und Dokumentationen aus, sodass hierfür auch separate Projektierungen auf unterschied- lichen CAD-Systemen erforderlich werden (wie Elcad, Eplan und E³). „Mach' s auf Anhieb richtig" sollte hierbei die Devise lauten.

DER AUTOR Dipl.-Ing. (FH) Christian Bücker ist Manager Trade Press des Eaton Electrical Sectors EMEA in Bonn ( www.eaton.com/moellerproducts )

15.04.2011


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