Termin- und Ressourcenplanung im EMV-Labor
Das EMV-Labor der Continental Automotive GmbH in Regensburg ist in den letzten Jahren stark gewachsen. Waren es noch im Jahr 2000 rund 10 Arbeitsplätze und 16 Mitarbeiter, gibt es heute 22 Mitarbeiter an rund 15 Arbeitsplätzen mit etwa 30 Rechnern. Noch vor fünf Jahren lief die gesamte Terminplanung komplett über MS-Outlook. Es gab immer wieder Systemänderungen, neue Versionen wurden eingeführt. Den Überblick über alle Messplätze zu behalten war zusehends erschwert bis nahezu unmöglich. Hätte man mit Outlook weitergearbeitet, wäre das
Labor früher oder später an dessen Leistungsgrenzen gestoßen. Alternativ stand im Raum, ein standardisiertes Projektplanungstool einzuführen. Mit dem Nachteil, dass auch dieses nicht auf die laborspezifischen Anforderungen ausgerichtet gewesen wäre und die eigenen Prozesse an die vom Standard-Tool vorgegebenen hätten angepasst werden müssen. Nach Auswertung aller Rahmenbedingungen gab es aus der Sicht des EMV-Labors nur eine Ideallösung: ein einheitliches Planungstool mit Fokus auf die Vorgänge im Prüflabor. Das Hauptkriterium, das die Software erfüllen sollte, war zunächst nur die Optimierung der Terminplanung. Mit dem Ziel, geplante und laufende Projekte sowie deren Einzelprüfungen transparent verfolgen zu können und jederzeit den Überblick über alle Ressourcen bezüglich Belegung und Verfügbarkeit zu haben. Für die dacore Datenbanksysteme AG, die diese Anforderungen von Prüflaboren in ihren Labormanagementsystemen TLP (TestLabPlus) damals bereits seit mehr als fünf Jahren umsetzte, war das kein Problem.
Die Lösung: Die Software von dacore wurde individuell auf die Anforderungen im EMV-Labor entwickelt und innerhalb von rund eineinhalb Jahren an 15 Arbeitsplätzen installiert. Outlook gibt es immer noch, allerdings nur noch für die interne Kommunikation, nicht mehr im Laborbetrieb. Es dauerte nicht lange, bis den Anwendern in Regensburg klar war, dass es über die Terminplanung inaus beziehungsweise in Kombination auch ine Auftrags- und Geräteverwaltung braucht. Neben er Terminplanung wurden seit 2008 drei weitere Module eingeführt:
• Equipmentverwaltung,
• Projekt- und Auftragsverwaltung sowie
• Leistungsverrechnung.
Gleichzeitig stieg die Zahl der Anwender und Arbeitsplätze. Aus der Sicht des Auftraggebers erweist es sich bis heute als ideal, dass dacore Individualsoftware zum Festpreis anbietet. Denn natürlich spielen Software-Lizenzgebühren immer auch eine Rolle. Man hatte sich im Vorfeld ausführlich mit der Philosophie des „Gesamtpaketes" beschäftigt: kauft man ein Softwarepaket ohne weitere Lizenzgebühren, unabhängig von der Anzahl der Arbeitsplätze, oder doch lieber die günstigere Software und zahlt dafür regelmäßig Lizenzgebühren? Heute läuft die Software auf allen 30 Rechnern im Labor, ohne dass dafür Mehrkosten entstehen. Das Fazit von Norbert Hensengerth, Manager EMV-Labor Regensburg: „ Der Aufwand für die Terminplanung sank um 33 %, der für das Tracken von Projekten und Prüfungen um etwa 30 %."
Weitere Informationen zu dieser Anwendung sowie zusätzliche Referenzen finden Sie unter: www.dacore-dbs.com/de/referenzen
