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Siemens-Divisionen Drive Technologies und Industry Automation

Integration auf allen Ebenen

Klaus Helmrich
Klaus Helmrich
Ralf-Michael Franke
Ralf-Michael Franke
Anlässlich der Hannover Messe stellt die Siemens-Division Drive Technologies die Fortentwicklung ihres strategischen Ansatzes hin zur dreifachen Integration vor. Dazu Klaus Helmrich, CEO der Division:...

Anlässlich der Hannover Messe stellt die Siemens-Division Drive Technologies die Fortentwicklung ihres strategischen Ansatzes hin zur dreifachen Integration vor. Dazu Klaus Helmrich, CEO der Division: „Wir schaffen einen nahtlosen Antriebsstrang, integrieren ihn in die Siemens-Automatisierungswelt Totally Integrated Automation und binden dies beim Kunden in die entsprechenden Applikationen ein. Damit bieten wir einzigartige Vorteile in Bezug auf Energieeffizienz, Zuverlässigkeit und Produktivität. Durch unser ausgeprägtes Branchen-Knowhow ist es zudem möglich, die Vorteile der integrierten Technologien auch effektiv auf die Anwendungsebene zu übertragen." Neben Motoren und Umrichtern bietet die Division mit Getrieben und Motion-Control-Systemen alle wichtigen Bausteine aufeinander abgestimmt an. Diesen Antriebsstrang als integralen Bestandteil von Totally Integrated Automation (TIA) in die Applikationen zu integrieren, ermöglicht für Klaus Helmrich optimale Lösungen: „ Durch den Einsatz effizienter Motoren und passender Umrichter kann zwar die Energieeffizienz einer Anwendung bereits deutlich erhöht werden. Aber erst durch eine den gesamten Antriebsstrang umfassende integrierte Lösung lässt sich wirklich ein Höchstmaß an Energieeffizienz erzielen. Schließlich werden 60 % der Energieeinsparungen bei modernen Energieeffizienz-Applikationen durch die intelligente Kombination der Komponenten und nicht durch die Komponenten selbst erreicht." Zahlreiche Messeneuheiten untermauern diesen dreifachen Integrationsansatz, z.B. die neue Reihe der Flender-Standard-Industrie-Getriebe und Erweiterungen im Bereich der energieeffizienten Niederspannungsmotoren. Als herausragende Beispiele sieht Klaus Helmrich das neuen Engineeringtool 'DT-Konfigurator', mit dem die technisch optimale Auswahl an Umrichtern für die jeweilige Kundenapplikation systematisch ermittelt werden kann, sowie die Software StartDrive V11, mit der Siemens derzeit seine Umrichter-Technologie in das Engineering-Framework TIA Portal integriert (endgültige Umsetzung bis Herbst 2011). Die weit reichende Bedeutung des TIA Portals bestätigt auch Ralf-Michael Franke, CEO der Business Unit Industrial Automation Systems: „Die Erfahrung in der Integration industrieller Hard- und Software hat auch Eingang in das Ende 2010 in den Markt eingeführte, integrierte Engineering Framework 'TIA Portal' gefunden, mit dem das Angebot 'Totally Integrated Automation' weiterentwickelt wurde, um unsere Kunden in eine neue Ära des intuitiven Engineerings zu begleiten. Mit dem im neuen Framework optimierten Workflow realisiert bereits eine Vielzahl von Siemens-Kunden hohe Kosteneinsparungen beim Engineering, die sich in konkreten Projekten mit 25 % beziffern lassen." Dabei sei das TIA Portal ein wichtiger, aber nur ein erster Schritt auf dem Weg der weiteren Software-Entwicklung, der bis ins Jahr 2030 reiche: „ Wir arbeiten am komplett integrierten Produkt- und Produktions-Engineering. Die vollständige Integration der heute noch voneinander getrennten Abläufe bietet uns Wachstumschancen und unseren Kunden weitere, enorme Produktivitätspotenziale, kürzere Markteinführungszeiten und schnelleren Return on Invest."

www.siemens.de/automation

Hannover Messe: 9-A72

09.03.2011


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