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Phoenix Contact schließt Geschäftsjahr mit 13 % Plus ab

Ausgerichtet auf die Märkte der Zukunft

Roland Bent: „Die Segment-Organisationen sollen für eine klare Ansprechpartnerstruktur sorgen.
Roland Bent: „Die Segment-Organisationen sollen für eine klare Ansprechpartnerstruktur sorgen."

Laut Roland Bent schließt Phoenix Contact das Geschäftsjahr 2011 mit einem Plus von etwa 13 % ab, was einem Gesamtumsatz von rund 1,5 Mrd. Euro entspricht. Der Geschäftsführer ergänzte während der SPS/IPC/Drives in Nürnberg: „Trotz der vielen Unwägbarkeiten erwarten wir auch für 2012 ein Wachstum, das deutlich über dem Durchschnitt der Branche liegen wird." Die Wachstumsdynamik des Jahres 2010 sowie des ersten Halbjahrs 2011 hat laut Roland Bent zu einem weiteren Bedarf an Produktions- und Büroflächen geführt, der durch mehrere Neubauprojekte sowie Geländeakquisitionen gedeckt werden soll. Zur Absicherung des langfristigen Wachstums hat das Unternehmen 2011 seine Organisa- tionsstruktur weiterentwickelt. Roland Bent: „Innerhalb der Vertriebsgesellschaften soll es jeweils drei auf die spezifischen Bedürfnisse der Marktstufen ausgerichtete Segment-Organisationen geben, denen jeweils spezifische Kunden zugeordnet werden." Diese Struktur wurde in diesem Jahr bereits in der deutschen und der US-Gesellschaft sowie in großen europäischen Gesellschaften umgesetzt. Den Kern der neuen Vertriebsorganisation bildet das Segment „Industrial Components and Elec-tronics", das den gesamten Bereich des Produktgeschäfts im und um den Schaltschrank herum abbildet. Neu aufgebaut werden spezielle Vertriebsgruppen für das Geschäft der Anschlusstechnik mit Geräteherstellern. Um der wachsenden Kundenforderung nach Lösungsan-geboten für Automatisierungs-Applikationen gerecht zu werden, erhalten die Vertriebsgesellschaften mit dem dritten Segment die Kompetenz, diese Bedürfnisse über eine industriespezifische Ausrichtung zu erfassen. Um der vertrieblichen Neuausrichtung auch eine adäquat ausgerichtete Produktorganisation zuzuordnen, wurden die bisherigen fünf Geschäftsbereiche neu strukturiert. Dazu Roland Bent: „Eine Ausweitung auf perspek-tivisch elf Geschäftsbereiche schafft Raum für Wachstum." Die strategische Bündelung sowie die Bildung einer Schnittstelle zu den Vertriebssegmenten erfolgt durch eine Zusammenfassung der Geschäftsbereiche in Divisionen. Die globalen Megatrends Energie, Mobilität und Lösungen für die zunehmende Verstädterung führten bei Phoenix Contact zur Definition von vier Schwerpunkten für das Industrielösungsgeschäft: Automotive, Windkraft, Solartechnik und urbane Infrastruktur.

www.phoenixcontact.com

20.12.2011


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