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Im Zeichen von Energieeffizienz

Wenn am 24. November die 20. SPS/IPC/Drives ihre Pforten öffnet, wird „Energieeffizienz" eines der herausragenden Themen sein. Im Zeichen der Krise sowie bei steigenden Energiekosten und zunehmender Ressourcenverknappung...

Wenn am 24. November die 20. SPS/IPC/Drives ihre Pforten öffnet, wird „Energieeffizienz" eines der herausragenden Themen sein. Im Zeichen der Krise sowie bei steigenden Energiekosten und zunehmender Ressourcenverknappung erfordert es enorme Bemühungen, die negative Kostenentwicklung aufzuhalten. Da das Thema im Bewusstsein der Verantwortlichen angekommen ist, wächst auch die Bereitschaft, auf energiesparende Technologien zu setzen. „ Energieeffizienz in der elektrischen Antriebstechnik", „Green IT" oder „Green Engineering" werden deshalb auch im aktuellen Forumsprogramm einen breiten Raum einnehmen.

Mit „Ressourceneffizienz" wird die Thematik deutlich weiter gefasst. Ressourcen, sowohl im Hinblick auf Umwelt als auch auf Unternehmen, beinhalten neben der Energie auch die Materialien und Prozesse einschließlich Mitarbeiter. So setzt sich in der Industrie zunehmend die Erkenntnis durch, dass die Notwendigkeit besteht, auch die Ressourcen wirtschaftlicher zu nutzen. Aktuelle Studien haben gezeigt, dass 30 % des Energieverbrauchs von Werkzeugmaschinen im Stand-by-Betrieb anfallen, dass bei der Substitution eines spanenden Prozesses durch Kaltverformung ein deutlicher Effizienzgewinn möglich ist und dass bis zu 60 % der in der Automobilindustrie eingesetzten Bleche zu Produktionsabfällen werden. Langfristiges Ziel muss es also sein, besonders energie- und materialintensive Prozesse zu ersetzen, um so die Produktivität zu steigern.

Letztendlich sind es die Mittel der Industrie-Automation, die die Voraussetzungen für eine wirtschaftlichere Nutzung von Energie und Ressourcen schaffen. Innovationen in der Sensorik, der Steuerungs- und Antriebstechnik einschließlich der Produktions-Logistik sorgen für optimierte Warenströme und erlauben die Rückgewinnung von Energie. Sie bieten damit gleichzeitig auch die Chance, Ressourcenverbrauch und Wachstum zu entkoppeln. Damit geht ein Paradigmenwechsel einher, in dessen Mittelpunkt die maximale Wertschöpfung aus minimalen Ressourcen steht. Für die Unternehmen der Automatisierungsbranche bietet sich damit auch in Zukunft ein weites Feld.

Andreas Gees

Redakteur elektro Automation

andreas.gees@konradin.de

Dieser Artikel stammt aus Community-Indicator


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