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Gute Aussichten für AS-i-Safety

Obwohl die Mitglieder des AS-i-Konsortiums ( www.as-interface.net) nur mit gedämpften Erwartungen an der diesjährigen Hannover Messe teilgenommen haben, so konnten sie allen Prognosen...

Obwohl die Mitglieder des AS-i-Konsortiums ( www.as-interface.net ) nur mit gedämpften Erwartungen an der diesjährigen Hannover Messe teilgenommen haben, so konnten sie allen Prognosen zum Trotz doch ein hohes Interesse an ihren Lösungen verzeichnen. Das galt insbesondere für das Thema AS-i Safety at Work, das wegen der bevorstehenden Einführung der neuen Maschinenrichtlinie zum Jahresende weiterhin aktuell ist.

AS-i Safety ist nach Auskunft des AS-i-Vereins der derzeit am weitesten verbreitete Sicherheitsbus mit weltweit mehr als 600 000 installierten Knoten. Geräte und Software gemäß des aktuellen Standards erlauben die sichere Kopplung mehrerer AS-i-Stränge auch in komplexen Anlagenstrukturen, bei voller Diagnosefähigkeit und bis Kategorie 4, SIL 3 bzw. Performance Level e.

Ziel von AS-Interface ist und war es zu keiner Zeit, etablierte Feldbusse abzulösen. Bei AS-i handelt es sich vielmehr um ein intelligentes Verkabelungssystem, mit dem sich einfache Sensoren und Aktoren über einen Zweileiterbus inklusive der Spannungsversorgung, sozusagen konkurrenzlos günstig, verkabeln lassen. Mit der offenen Struktur sieht man sich nicht als Konkurrenz für übergeordnete Feldbusse, sondern als eine technische und wirtschaft- liche Ergänzung; auch mit AS-i Safety at Work.

Mit der Ablösung bewährter Feldbusse durch Industrial Ethernet ändern sich die Verhältnisse. Dabei gilt die deutsche Automobilindustrie als eine treibende Kraft, die sich fast ausnahmslos auf Profinet als neuen Standard geeinigt hat und damit seine Dominanz weiter fördern wird. In der Kombination aus AS-i bzw. AS-i-Safety und Profinet sehen deshalb viele Unternehmen einen kommenden Standard. Obwohl AS-Interface bei weitem nicht von allen Steuerungsanbietern unterstützt wird, soll es nach Wunsch von AS-International zukünftig doch die Tür zu übergeordneten Systemen öffnen. Wichtig für die Akzeptanz solcher Lösungen ist jedoch die Verfügbarkeit von Master-Monitor-Gateways, die die Anbindung an unterschiedliche Ethernet-Varianten wie Profinet aber auch Ethernet/IP oder Ethercat ermöglichen.

Andreas Gees

Redakteur elektro Automation

andreas.gees@konradin.de

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