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Weidmüller mit 16 % Wachstum in 2011

Mit frischem Corporate Design

Harald Vogelsang, Volpert Briel, Dr. Peter Köhler und Victor Wan (v.l.)
Harald Vogelsang, Volpert Briel, Dr. Peter Köhler und Victor Wan (v.l.)

Die Weidmüller-Gruppe hat das Geschäftsjahr 2011 mit einem Umsatz von 620 Mio. Euro abgeschlossen. Das entspricht einem Zuwachs von 16 %. Das Umsatzwachstum erstrecke sich Finanzvorstand Harald Vogelsang über alle Regionen und Divisionen. Mit nach wie vor sehr hohen Wachstumsraten sei der asiatisch-pazifische Raum (+20 %) mit China (+23 %) und Korea (+22 %) weiterhin Motor für die Entwicklung. Auch die Regionen NAFTA (+17 %) und Mittel- und Osteuropa (+16 %) erwirtschafteten hohe Zuwächse. Deutschland wachse mit 14 % auf stabilem Niveau. Aus Produktsicht seien sowohl die Divisionen Elektronik als auch Elektrische Verbindungstechnik gewachsen. Der Bereich der Applikationsspezifischen Lösungen, spezialisiert auf individuelle Industrieanforderungen, kristallisiere sich weiter als Wachstumstreiber heraus. Eine solide Prognose für das Jahr 2012 sei jedoch immer noch schwierig. „Der Verlauf des Jahres 2012 hängt stark von der Entwicklung der Weltwirtschaft ab. Entscheidende Faktoren sind die Eurokrise sowie politische Reaktionen und Maßnahmen darauf", erklärte Harald Vogelsang. „ Weidmüller ist für verschiedene mögliche Szenarien gerüstet. Wir begegnen unsicheren Rahmenbedingungen mit einer flexiblen Planung für das Jahr 2012. Unser Ziel ist es, weiterhin über Branchendurchschnitt zu wachsen – derzeit gehen wir von einem Wachstum im einstelligen Bereich aus."

Auch international konnte das Unternehmen seine Vertriebspräsenz im Laufe des letzten Jahres noch weiter ausbauen. „Unsere Kunden schätzen persönliche Nähe. Neben der Akquisition unseres Partners Conexel in Brasilien haben wir 2011 deshalb sowohl in Russland als auch in Hongkong eine neue Vertriebsgesellschaft gegründet", so Volpert Briel, Vertriebsvorstand der Weidmüller-Gruppe. „Oberstes Ziel ist, unsere Kunden direkt vor Ort zu unterstützen und ihre Anwendungen und Märkte aus erster Hand zu kennen".

Auch kommunikativ präsentiert das Unternehmen diese Stärken. Sichtbar werden sie beispielsweise am Auftritt im Rahmen der Hannover Messe: mit neuer Leitidee und frischem Corporate Design. „Weidmüller steht schon immer für beste Verbindungen. Mit unserer Leitidee „Let's connect" denken wir diese Verbindungen konsequent weiter – für Produkte, Branchen, Technologien und auch Menschen", so Vorstandssprecher Dr. Peter Köhler. „Die Hannover Messe eignet sich besonders gut dazu, diese Idee erlebbar zu machen: mit einem modernen, innovativen, offenen Stand, der dazu einlädt, mit uns in Verbindung zu treten".

Ein gutes Beispiel für die Umsetzung der Leitidee sei auch Weidmüllers Engagement in China, diesjähriges Partnerland der Hannover Messe. „China ist für Weidmüller zweitwichtigster Absatzmarkt. Als Familienunternehmen setzen wir auf langfristiges Engagement – auf starke, nachhaltige Verbindungen. Im Jahr 2011 haben wir mit der Gründung der Academy Asia und der Eröffnung des Logistikcenters in Shanghai weiter investiert. Unser Erfolg in China zeigt, dass wir mit diesem Weg richtig liegen", so Köhler. Selbst wenn sich ein Abflachen der Konjunktur in China andeute, sei die Volksrepublik immer noch ein wichtiger Treiber in den Zukunftsmärkten. Victor Wan, President Greater China bei Weidmüller, bestätigt diese Einschätzung. „Das rasante Wirtschaftswachstum in China bedingt steigenden Energiebedarf und zunehmende Mobilität. Ballungszentren erfordern eine leistungsfähige Infrastruktur für Verkehr sowie Ver- und Entsorgung und der erhöhte Strombedarf wird zukünftig verstärkt über regenerative Energien abgedeckt. Für all diese Branchen bietet Weidmüller Lösungen und Produkte – deshalb ist China für uns ein Zukunftsmarkt mit vielen Chancen."

www.weidmueller.de

26.04.2012


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