Multifunktional und industrietauglich
Raid-Systeme bestehen aus mindestens zwei Hard-Disk-Drives, auf denen Daten auf unterschiedlichen Stellen gespeichert werden können, wobei das Raid-System selbst vom Host-Rechner als ein einzelnes Laufwerk angesehen wird. Das neue Raid-System Giga-Bloc von Inova (www.inova-computers.de) ist als 19-Zoll-Einschub ausgelegt und kann bis zu fünf identische und im laufenden Betrieb austauschbare Serial-ATA-Hard-Disk-Blades aufnehmen, die über eine spezielle Backplane, die den Raid-Controller Steelvine von Silicon Image enthält, miteinander kommunizieren. Damit sind nur die übliche +5-V-Stromversorgung für die einzelnen Blades und ein Sata-Interface nötig. Von diesem Raid-System lässt sich auch das Betriebsystem booten. Auf jedem Blade sitzt entweder eine 2,5-Zoll-Sata-HD (bis 3 Gbit/s), oder auf Wunsch eine Pata-HD. Diese Laufwerke sind mit unterschiedlichen Kapazitäten/Eigenschaften und von unterschiedlichen Herstellern verfügbar. Ausgeliefert wird das IPM-Raid-System in zwei Konfigurationen: Raid 0 „Data striping" oder Raid 1 „Drive mirroring". Diese Einstellungen sind hardwaremäßig vorkonfiguriert und können vom Anwender nicht geändert werden. Dadurch entfällt jegliche Konfiguration des Raid-Systems für den Anwender. Im Striping-Modus betrachtet die Host-CPU sämtliche eingesetzten Hard-Disks als eine Einheit und die Speicherkapazität ist die Summe aller installierten Laufwerke. Ein weiterer Vorteil dieser Betriebsart ist es, dass Daten wesentlich schneller geschrieben und gelesen werden können als auf einem einzelnen Laufwerk alleine – allerdings bietet es keine Fehlertoleranz. Im spiegelnden Modus schreibt der Controller die Daten gleichzeitig auf beide Festplatten. Damit ist Datenredundanz gegeben und ein sicheres Archivieren der Daten ist möglich. Darüber hinaus bietet dieser Modus noch die automatische Konfigurierung nach einem Blade-Austausch und Auto-Failover, damit keinerlei Unterbrechungen des Betriebs auftreten.
electronica: A6.710
eA 475
